Holzaktion 2021

Ein (turbulentes) Jahr ist wieder rum, und es hört nicht auf 😛
Jedenfalls waren wieder 3 Ster Hartholz (gemischt) und 2 Ster Fichte geordert und abzuholen.
Ich hab wieder den kleinen Anhänger vom Lieferanten benutzt und es waren wieder 5 Fahrten erforderlich. Diesmal war das Wetter sonnig und nicht zu heiß, also ideal 🙂

Diesmal habe ich die Aktion auf Freitag + Samstag verteilt, was alles sehr entspannt hat. Meine Frau war in einem Seminar, mein Sohn kam erst Freitag aus München, aber leider krank und konnte deshalb nicht wirklich helfen. Freitag 3 Fuhren und Samstag noch mal 2. Durch die Aufteilung bleibt Zeit für gemütliches Frühstück und Abends steht man nicht bis spät in der Garage beim Aufschichten.

Der Preis identisch zum Vorjahr: € 75.- für das Hartholz + € 65.- für die Fichte pro Ster.

TrainController – Altlasten „Steuerwagen“

Ich nutze TC (TrainController) bereits seit vielen Jahren. Mein aktuelles Projekt (meine Anlage) habe ich mit erscheinen der Version 5.5 neu erstellt. Seit dem wurde das Projekt einmal nach meinen Bedürfnissen aber auch aufgrund neuer Funktionen ständig erweitert. Das bezieht sich sowohl auf die Darstellung des Stellwerkes als auch auf die eingepflegten Fahrzeuge.

Gab es in früheren Versionen nur sie Unterscheidung „Lok“ und „Wagen“, kam später unter „Wagen“ noch der Haken „Steuerwagen“ dazu.
Deshalb waren die meisten meiner Steuerwagen als „Lok“ definiert, denn nur dadurch war es möglich, den Lichtwechsel weiß/rot in einem Zugverband anzusteuern.

Und wie es so ist, solange die Züge laufen, kümmert man sich nicht um die Altlasten.

Nun habe ich vor einigen Wochen meine „modus“ Garnitur mit Beleuchtung und stromführenden Kupplungen ausgerüstet. Die 3-teilige Garnitur (2 Wagen + 1 Steuerwagen) wurden an eine ÖBB Rh 1014 gehängt. Irgendwie lief es aber nicht sauber.
Deshalb wurde erst Mal die Lok so lange auf Einmessstrecke und Programmiergleis gestellt, bis sie den eigenen Wünschen gerecht wurde.

Seltsanerweise machte die Lok mit dem Zug immer einen Sprung beim Anfahren auf eine recht hohe Decoderstufe, obwohl die Kriechgeschwindigkeit neu justiert auf Stufe 2 steht.

Im Zugverband werkeln bekanntlich mindestens 2 Einheiten, also den Steuerwagen vorgenommen, und siehe da, der war noch als Lok definiert. In Version 9 kann ein Steuerwagen jetzt mit genau diesem Attrib versehen werden, damit alle Lokfunktionen wie Licht usw. sauber angesteuert werden, ohne die Eigenschaften der Zuglok zu verändern.
Das habe ich jetzt angepasst, neuen Wagen angelegt, die Parameter übertragen (z.B. Länge und Lokfunktionen) und den alten gelöscht.

Jetzt startet der Zugverband schön langsam ab Kriechgeschwindigkeit 🙂

Hier noch ein Foto vom Steuerwagen „solo“ inkl. Beleuchtung

Steuerwagen „modus“ – Nahverkehr

TrainController – Fehlersuche Halt überfahren

Heute will ich von einer Fehlersuche in meinem TrainController (TC) Projekt berichten.
TC nutze ich schon sehr lange, aktuell in der Version 9 Gold B3. Mein Anlagenprojekt ist immer schön mitgewachsen, wobei mit „wachsen“ nicht die Anlagengröße sondern die Einstellungen in der Software selbst gemeint sind. Diese sind im Laufe der Zeit immer komplexer geworden. Zum einen macht es Spaß, neue Funktionen zu implementieren, zum anderen soll der Automatisierungsgrad steigen.

Meine Fahrmöglichkeiten (siehe Gleisplan auf der Homepage) sind relativ begrenzt. TC fährt Züge in der Regel vom Bahnhof in den Schattenbahnhof (SBH) und zurück.
Eine Fleischmann BR 225 mit Zimo Sound Decoder steht schon länger zur Verfügung und ist seit einiger Zeit mit 3 Nahverkehrswagen gekuppelt, die als Wendezug die Strecke befahren.

Fleischmann BR 225 mit Nahverkehrswagen

Nun musste ich feststellen, dass die Garnitur mit schiebender Lok den Steuerwagen im Weichenvorfeld des Bahnhofs zu weit in die Weichenstraße hinein fährt und damit, je nach Weichenstellung, einen Kurzschluss auslöst.
Beim ersten Mal dachte ich an einen sporadischen Fehler (Melder zu spät ausgelöst), aber beim zweiten Mal wollte ich der Sache auf den Grund gehen.
Kurzer Test: Zugfahrt aus dem SBH starten, im besagten Block eine Ausfahrtsperre setzen, der Zug muss hier anhalten. Und er fährt viel zu weit. Jetzt war klar, das ist ein Fehlverhalten 😯 und muss eliminiert werden.

Kurze Analyse:
im Bahnhof und auch im SBH hält die Garnitur sowohl gezogen als auch geschoben ordentlich am Blockende bzw. in der Bahnsteigmitte.
Damit kommen erst mal folgende Dinge auf die Prüfliste:

  • der besagte Block vor dem Weichenfeld (er liegt auf der Rampe nach der Wendel)
  • inklusive Melder und Markierungen
  • Kontaktpunkte des Steuerwagens inkl. Auslösen von Meldern
  • Länge von Lok und Wagen im Zugverband

Der Kontaktpunkt eines Fahrzeuges in TC ist der Abstand vom Puffer bis zu dem Punkt, der einen Rückmelder auslösen lässt, für vorne und hinten extra einstellbar (meistens die erste Achse oder das erste Drehgestell).
Ich hatte damit schon Erfahrungen bei anderen Steuerwagen, die Aufgrund der einseitigen Stromabnahme pro Drehgestell die Stromfühler im Rückmelder erst auslösen, wenn das zweite Drehgestell den Block befährt.

Weil es so einfach ist: Kontaktpunkt von 4 auf 21 cm erhöht und die Wagenlängen geprüft. Test: keinerlei Änderung in dem speziellen Block, aber zu frühes Halten in allen anderen Blöcken.
Zweiter schneller Test: Steuerwagen langsam vom SBH kommend per Handregler in den Block einfahren lassen.
Ergebnis: der Melder löst sauber aus, sobald der erste Radsatz den Block belegt –> Kontaktpunkt wieder zurück setzen.

Jetzt den Melder und die Markierungen im Block genau inspiziert, keine fehlerhaften Einstellungen zu erkennen.
Nach dem Check dieser ersten Möglichkeiten kam ich ins Grübeln. Andere Loks und Garnituren halten in dem Block einwandfrei, nur die BR 225 schiebt zu weit. Was kann das sein?
Die Garnitur noch mal fahren lassen und genau beobachten – nach dieser Fahrt kam sofort die Erkenntniss: die Lok verzögert zu langsam. Der Wert der Bremsverzögerung in CV4 steht bei 22, ab Werk so hoch eingestellt, damit das Bremsenquietschen auslöst.

Lösung: die Bremsrampe im Block von 100 auf 170 cm erhöht, und schon passt alles.
Warum gibt es nur in dem Block das Problem? In den anderen Blöcken sind die Bremsrampen entweder länger oder es wird langsamer eingefahren. Kurz vor dem Weichenfeld können die Züge die höchste Geschwindigkeit auf der Anlage erreichen (wenn die Weiche frei ist und auf gerade steht).

Nachträgliche Analyse:
diese Garnitur fährt die Strecke schon länger, warum ist das nie aufgefallen?
Nun, in diesem Block halten Züge eher selten, eigentlich nur, wenn der Gegen- oder Querverkehr die Weichenstaße blockiert.
Warum dachte ich, dass es nur schiebend passiert?
Zufall, und der erste Test hätte eindeutig der sein müssen, die zweite Fahrtrichtung zu checken.
Allein die Tatsache, dass in den anderen Blöcken richtig gehalten wird, schließt einen Fehler in den Einstellungen von Lok und Wagen aus.

Wenn ein Zug den Haltmelder überfährt und zu spät anhält, können folgende Dinge überprüft werden:

  • Kommunikation zwischen Zentrale und PC / TC zu langsam
  • Digitalsystem überlastet (zu viele gleichzeitig fahrende Züge unterwegs)
  • PC überlastet, zu wenig Prozessorleistung
  • Melder lösen verzögert aus / Meldung zum PC dauert zu lange
  • Längenangaben von Rampen und Markierungen falsch
  • Lok nicht optimal eingemessen
  • Kontaktpunke stimmen nicht (auch ein Wagen benötigt diese)
  • Rampe für das physikalische Verhalten der Lok zu kurz

Am Ende ist es immer schön, wenn man ein Problem analysiert und behoben hat 🙂

In dem Video ist die BR 225 (mit anderer Garnitur) ab Videozeit 01:23 zu sehen 🙂

BR 225 ab Videozeit 01:23

TrainController – (fast)Universelles Makro für Zugfahrt-Start

Zum TrainController schreibe ich hier leider viel zu selten. Meine Ideen landen meist im Forum oder im privaten Wiki der TrainController Gemeinschaft.
http://www.tc-wiki.de/index.php/Hauptseite

Seit kurzem habe ich für meine Zugfahrten, die aus dem Bahnhof ausfahren, ein universelles Makro am Laufen, das jede Lok individuell behandeln kann. Bis jetzt gibt es 2 unterschiedliche Abläufe im Makro (erweiterbar):

  1. eine normale Lok soll starten, das Spitzenlicht wird eingeschaltet, der Fahrweg wird geprüft, wenn frei, wird die Weichenstraße gesetzt, das Signal geht auf grün, ein Schaffnerpfiff und ein Achtungspfiff vom Lokführere werden vom PC abgespielt, die Lok fährt los.
  2. eine Soundlok soll starten, vorhandene Lichter und das Betriebsgeräusch (Motor / Lüfter) werden eingeschaltet, Bahnhofsansage und sonstige Fähigkeiten der Lok eingestezt, der Fahrweg wird geprüft, wenn frei, wird die Weichenstraße gesetzt, das Signal geht auf grün, ein Schaffnerpfiff und ein Achtungspfiff werden von der Lok erzeugt, die Lok fährt los.

Zu diesem Makro gibt es 2 Vorgängervarianten, die noch in den Startaktionen der einzelnen Zugfahrten enthalten waren. Bei mehreren Zugfahrten ist das Makro die bessere Lösung, da Änderungen nur an einer Stelle erfolgen.
Diese Vorgänger hatten das Problem, dass die Zeit nach Freigabe der Blocksperre nicht mehr unter Kontrolle der Anweisungen war. Deshalb ist das neue Makro nur mehr „fast“ universell, da jetzt die maximal 8 Bahnhofsblöcke explizit einbezogen werden, um den Fahrweg zu prüfen.

Warum der Aufwand? Die Züge fuhren doch vorher auch auf Knopfdruck los und haben etwas gepfiffen.
Zum einen macht es manchmal Spaß, mit den vielen Möglichkeiten der Software zu spielen und die Grenzen auszuloten, zum anderen hab ich meine Zugbewegungen im Bahnhof beobachtet und festgestellt, das das Timing der einzelnen Aktionen manchmal komplett daneben liegt.
Dabei möchte ich hier dick anführen, ich halte mich nicht streng an das Vorbild, ich lehne mich nur an und mache was mir gefällt.
Das wichtigste für mich war hier das Berücksichtigen folgender Aktionen: Signal geht auf grün, Schaffner trillert, Lok macht einen Achtungspfiff (heute wohl nicht mehr üblich), der Zug fährt los.

Vorher konnte es sein, dass die Startaktionen durch waren, der Zug aber nicht ausfahren konnte, da der Fahrweg von weiterem Verkehr erst mal blockiert war (das Weichenvorfeld).

Der Trick ist aktuell der, die Weichestraße für den Fahrdienstleiter im Makro zu setzen, sobald der Weg frei ist, dann die restlichen Aktionen durchzuführen und als letztes die Blocksperre aufzuheben, die dem TrainController Fahrdienstleiter das Ausfahren des Zuges ermöglicht.

Die individuellen Einstellungen pro Lok sind in mehreren Lokfunktionen hinterlegt, die vom Makro abgerufen und auf die aktuell im Block stehende Lok angewandt werden. Das bedeutet natürlich, dass für jede neue Lok zunächst ein paar Vorarbeiten zu leisten sind, die aber bei normalen Loks einfach durch kopieren erledigt werden. Soundloks mit ihren vielen Funktionen sind von Haus aus eine Menge Arbeit bei der Einrichtung.

Ich verweise hier auf die TC-Wiki Artikel, auch auf die Vorgänger, denn dort ist z.B. das Arbeiten mit den notwendigen Variablen erklärt.

Erste Version der Startaktionen
Zweite Version der Startaktionen
Aktuelle Version des universellen Start-Makros
Blockdiagramm des universellen Makros

OpenCar System – Faller LKW um Begrenzungslichter erweitert

Mein erster Umbau läuft ja schon recht anständig. Wie bereits geschildert, hat der original NiMH-Akku des Faller LKW’s schon einige Jahre auf dem Buckel und nach Volladung nur eine geringe Kapazität. Der im Fichtelbahn Startset enthaltene LiPo Akku musste also rein. Im Prinzip kein Problem, 2 Kabel abklemmen, 2 anlöten. Leider ist die Faller-Halterung nicht ohne weiters abnehmbar. Der neue Akku liegt im Moment einfach so quer drin, für die Funktionstests reicht das zunächst.

Dann hab ich die seitlichen Begrenzungslichter in Angriff genommen. Gelbe LEDs der Größe 0603 waren vorrätig, 6 Stück wurden mit den dünnen Lackdrähtren aus einer alten Relaisspule bestückt. Die LEDs sollten eigentlich in Höhe des Unterfahrschutzes angebracht werden. Da wären aber nur 2 pro Seite vernünftig plazierbar gewesen. Zudem ist das Verlegen der Lackdrähte weder einfach noch optisch gut versteckt möglich. Deshalb wurden die LEDs vorbildwidrig am Aufbau angebracht.

Laut Handbuch haben die freien Lichtausgänge des OpenCar Decoders V5 jeweils 100Ω auf der Platine verbaut. Bei 3,3V Betriebsspannung würden die gelben LEDs recht kräftig leuchten, ähnlich dem Blinker. Ich wollte sie dezenter haben und hab deshalb pro Lichtausgang noch mal 470Ω dazugegeben, gesamt also 570Ω. An „Licht1“ und „Licht2“ wurden jeweils 3 LEDs einer Seite angeschlossen. Die beiden Ausgänge werden zusammen mit „F5“ geschalten, haben aber eine Blinkeffekt eingestellt. Deshalb wurde den beiden Ausgängen der Effekt 7 zugewiesen, der die Lichter dauernd brennen lässt.

MB Actros „DHL“ mt setlichen Begrenzungslichtern

Durch den Akkuwechsel werde ich die Motoransteuerung, die Geschwindigkeiten und die Verzögerungen noch mal genauer anschauen müssen. Schadetv auch nicht, bei OpenCar hab ich mich damit noch nicht wirklich befasst.

Holzaktion 2020

Am gestrigen Samstag (24.10.2020) war es für dieses Jahr wieder soweit.
Zwei Ster Fichte und drei Ster Hartholz (gemischt) waren bestellt. Leider regenete es in der Früh noch, so dass mein Sohn und ich erst gegen 10 Uhr beim üblichen Lieferanten aufgeschlagen sind. Anschließend haben wir die Logistik etwas geändert: die weiteren Fuhren habe ich alleine geholt, zu Hause wurde alles schnell in der Garage entladen und Frau und Sohn konnten aufstapeln. Ich meine, dass es zu einer Zeitersparnis kam, denn gegen 19:00 Uhr war alles erledigt und auf dem Heimweg vom Anhänger abliefern konnte ich noch Pizza mitbringen. Den Anhänger nutzten wir dieses Jahr vom Lieferanten. Bei der Fichte hat er wohl etwas mehr geschnitten, jedenfalls musste ich 5x fahren und jedesmal noch was in den Kofferraum packen. Die einzelne Fahrt liegt immer so um 25 Minuten (+2/-1).
Der Winter kann kommen 🙂

OpenCar System mit Faller Car System Auto

Heute möchte ich etwas ausholen / nachholen.
Der Gleisplan meiner Anlage sah keine zusammenhängenden Straßen vor. Ein Faller Car System kam bei der Planung 2002 nicht in Frage, da mir Funktion und Steuerungsmöglichkeiten nicht zusagten. Straßen sind somit der Eisenbahn gewichen.
Später sah ich auf einer Messe H0 Straßenfahrzeuge mit DCCar gesteuert ihre Runden drehen. Das hat mich so begeistert, dass ich mein Anlagenlayout noch mal kritisch prüfte und dabei eine Möglichkeit fand, im Güterbahnhof eine kleine Kreisstrecke unterzubringen.
Ein günstiges Angebot eines Faller Car System Startset’s kam gerade recht und landete im April 2012 am Basteltisch. Etwas mühsam wurde der Fahrdraht nachträglich verlegt und 2 Servo Weichen eingebaut, gespachtelt und bemalt. Irgendwie kam dann aber Stillstand in das Projekt, den DCCar Decoder wollte ich irgendwie nicht kaufen.
In den folgenden Jahren wurden weitere Systeme angekündigt und gezeigt. Faller mit der Version 3.0 und den Ultraschallmeldern, Gamesontrack (Lieferant der Ultraschall Sensoren), Krois-Modell aus Österreich, eine holländische Firma mit einem zusätzlichen Sensordraht in der Fahrbahn, und eben OpenCar System.

Aus verschiedenen Gründen hab ich mich nun für das OpenCar System entschieden.
Auf der Messe in Friedrichshafen im November 2019 hab ich am Stand von Fichtelbahn das Startset erworben. Enthalten sind: die RF-Basis (zentrale Funkstation), ein OpenCar Decoder V5, zwei Funkmodule, ein LiPo Akku, ein Hecklichtträger, ein paar LED’s, zwei Fototransistoren und einige Bauteile, um die RF-Basis zu komplettieren (Stecker usw.).

Die RF-Basis ist die neueste Version für den Betrieb von OpenCar Fahrzeugen. Sie kann (natürlich) mit OpenDCC, mit XpressNet (Lenz/Roco), mit DCC Signalen und einem Terminalprogramm vom PC aus angesteuert werden. OpenDCC ist für mich kein Thema, ich habe zur Zeit die MoBaSbS Selbstbauzentrale am Laufen und bin damit rundum zufrieden.

RF-Basis mit Funkmodul

Zunächst wurde die RF-Basis (vormontierter Bausatz) komplettiert und per USB Kabel am PC angeschlossen. Die Benutzung von HTerm wird empfohlen und ist gut dokumentiert. Ich konnte über einzelne Befehle mit der RF-Basis auf Anhieb kommunizieren.

Der Faller LKW: erst mal so weit als möglich zerlegen und versuchen, die bestehende Verdrahtung zu verstehen. Dann Kupferlackdrähte an den Hecklichtträger, an alle notwendigen LED’s und die Fototransistoren anlöten. Hier gab es ein Problem: die gelieferten LED’s für die Blinker und Frontscheinwerfer sind in der Dimension 0402 (kleiner als Hühnerfutter). Ich dachte, eine dünne Lötspitze zu haben, hab ja schon einige SMD-Bauteile auf diverse Platinen gelötet. Aber bei 0402 reichte weder das Augenlicht mit Lupe noch die Lötspitze. Die LED’s endeten meist geröstet an Lötkolben. Zum Glück waren die Fototransistoren eine Dimension größer: 0603. Das klappte dann wunderbar, 2 gelbe LED’s für Blinker und Frontscheinwerfer in 0603 fanden sich auch noch im Vorrat und konnten erfolgreich verlötet werden. Die 2 gelben LED’s haben relativ wenig Leuchtkraft, sind wohl schon etwas älter. Wenn die Frontscheinwerfer an sind, sieht man den vorderen Blinker kaum. Das bau ich aber nicht mehr um, beim 1. Versuch lernt man ja erst mal. 😕
Hecklichtträger ankleben, die vorderen Lampeneinsätze von hinten schwarz anmalen, die Kabel bis in den Kofferaufbau führen, den CarDecoder befestigen und alles verlöten. Tatsächlich funktionierte das alles recht reibungslos, aber es ist ja auch jede Menge Platz vorhanden.

Anbei ein paar Bilder zum Weiterklicken

Jetzt den Decoder mit HTerm über die RF-basis angesprochen, ausgelesen, Adresse geändert und gleich mal die Licht- und Fahrfunktionen getestet –> läuft. 🙂
Meine Roco Multimaus konnte in der Schachtel bleiben, denn mit PC und HTerm konnten alle Konfigurationsarbeiten erledigt werden.

Die Fototransistoren hab ich auch schon getestet: eine vorhandene IR-LED (5mm) über einen Wiederstand und einer antiparallelen Diode ans Schienensignal (DCC) gelegt und die Lichter per F0 / F1 / F2 geschaltet –> funktioniert. 🙂
Die Abstandssteuerung kann man erst testen, wenn ein zweites Fahrzeug zur Verfügung steht.
Über den Anschluss „DCC“ kann ich jetzt mit dem Handregler des Digitalsystems den LKW und seine Lichter steuern.

Was noch fehlt: gelbe Begrenzungslichter an der Seite und ein neuer Akku. Der vorhandene Faller Akku verliert zu schnell an Kapazität. Er ist ja mindestens 8 Jahre alt und wurde nie groß gepflegt, nur ab und zu mal aufgeladen.

Die nächsten Schritte in diesem Projekt sind:
Hall Sensoren in der Fahrbahn vergraben und anschließen, gibt vermutlich eine üble Baustelle, da die vorhandene Fahrbahn aufgerissen werden muss (wie im echten Leben).
TrainController die Steuerung des LKW’s beibringen
ein zweites Fahrzeug umbauen (Faller Sprinter Polizei ist vorhanden)
die Andreaskreuze funktionsfähig machen
TrainController die Steuerung der Andreaskreuze beibringen und den Verkehr Eisenbahn / Straße regeln.

Der LKW, mit dem Handregler gesteuert, dreht seine Runden

TrainController – fahren mit Doppeltraktion

Roco BB II - Mallet
Roco BB II – Mallet

Eigentlich mach ich das öfter mal und seit vielen Versionen, aber diesmal hat’s mich gerissen, und ich musste das Smartphone zücken und ein Video aufnehmen. Es ist wirklich einfach, wenn die Loks sauber eingemessen sind, diese in TrainController zu steuern.

Ich habe in der „Bucht“ zufällig 2 gleiche analoge Roco Loks der Königlich Bay. Sts. Bahn, Typ „Mallet“, Spitznahme „Zuckersusi“, ersteigert (die fuhren wohl später mal für Südzucker).
Beim Umbau der ersten hab ich mich für eine Nachrüstung mit Faulhaber entschieden, denn die lief nicht rund.
Die zweite wartete dann geduldig 1 Jahr, bis der Decoder eingebaut wurde (jeweils ESU LokPilot 4 micro). Hier hab ich noch einen Stützelko spendiert.
Die zweite Lok macht einen riesen Krach, fährt sonst aber anständig. Durch die unterschiedlichen Motoren haben die Lok auch ein ganz anderes Fahrverhalten am Handregler.

Die erste wurde noch auf meiner 260cm langen Messstrecke per Rückmelder eingemessen. Die zweite dann mit der neu erworbenen Speedbox von RZTec (Reflexlichtschranken System mit 10cm Messstrecke). Das spart jede Menge Zeit, vor allem bei so langsam laufenden Maschinen.
Ich dachte nicht, dass trotz unterschiedlicher Einmessprozeduren so perfekt gleiche Ergebnisse herauskommen. Das zeigt wieder, TrainController hat das super im Griff.

Flux beide aufs Gleis gestellt, TrainController Doppeltraktion gebildet, und komplett überrascht: über den gesamten Geschwindigkeitsbereich bis 45 km/h fahren die Loks absolut identisch. Nur bei einem Notstopp (Fahrstufe Null) rollt die Faulhaber Maschine wesentlich weiter. Aber das hat TrainController natürlich nicht im Griff, das ist die Mechanik bzw. Motorcharakteristik.

Das Geniale ist zudem, ich kann am Handregler des Digitalsystems eine beliebige Lok aus einer Mehrfachtraktion aufrufen, alle anderen folgen entsprechend der Einmessskurve in TrainController dieser Lok. Jede wird also mit der passenden Fahrstufe angesteuert.

Hier nun das Video. Ab Video-Zeit 06:17 wird die Einrichtung in TrainController erklärt. Man kann eine Doppeltraktion im Fenster Loks und Züge auch per Drag and Drop erstellen und nicht nur über das Menü.

TrainController 9 Gold – Doppeltraktion mit 2 Mallet

Serfaus 2020

Ich habe gerade mal im Blog nachgelesen – das erste Mal war ich 2012 in Serfaus. Ein Mal ist ausgefallen, sonst war ich immer dabei. Für 2019 hab ich den Eintrag wohl vergessen 😦

Jedenfalls war es am gestrigen Samstag (15.02.2020) wieder mal soweit. Mein Sohn, meine Schwägerin und eine Arbeitskollegin trafen sich um 05:15 am Eisstatdion. Das Schöne an der Busfahrt ist: Verpflegung und Toilette an Bord, Verkehr usw. interessieren nicht, Ankunft und Rückkehr vollkommen entspannt.

Etwas Trubel gab es mit den Skipässen: das Kassenhäuschen am Parkplatz wurde wegrationalisiert, der Busfahrer musste mit uns per U-Bahn (Stadtbahn) vorfahren zu den Liften. Dadurch sind wir erst kurz vor 9:00 in die erste Gondel gestiegen. Dafür haben wir es trotzdem krachen lassen und 50 Pistenkilometer abgespult, zudem 8.200 Höhenmeter bewältigt und 23 Lifte benutzt.

Das Wetter war in der Früh bombig, soäter kamen ein paar Schleierwölkchen, die es aber nicht geschafft haben, den Sonnenschein zu vereiteln. Da es 2 Tage vorher noch gut geschneit hatte, waren die Pisten ein Traum. Bestens prepariert, den ganzen Tag über schön weich, nirgends hart oder matschig – genial 🙂 .

Blick ins Skigebiet
Blick ins Skigebiet
Masnerkopfalm – gutes Mittagessen
Apres Ski – ein Hugo
Skipass Auswertung