Waterdrops und Teesieb am Lärchensee im Einsatz

Der Bau meiner Anlage schreitet sehr langsam voran. Na ja, es ist eben Hobby und ich muss keine Rekorde aufstellen.
Den Bereich um den Lärchensee habe ich bereits vor längerer Zeit begrünt, damals klassisch mit Streumaterial und Wasser-Leim-Spüli Mischung. Zudem hatte der Lärchensee immer noch einen zu niedrigen Pegel. Siehe auch die Katastrophe beim Versuch, diesen anzuheben.
https://kirchers.wordpress.com/2012/02/20/larchensee-wasser-katastrophe-behoben/
Beim 2. Versuch habe ich noch mal auf die Noch Waterdrops gesetzt. Diesmal habe ich die bestehende Fläche aber mit dem Fön vorgewärmt und erst dann die geschmolzenen Waterdrops draufgegossen. Diesmal hat das grundsätzlich besser geklappt, wenn ich auch mit dem Fließverhalten der Chemie nicht ganz zufrieden bin. Am Rand läuft die Masse nicht flach aus, sondern bildet eine kleine Welle, wie Wasser mit Oberflächenspannung. Mit Streumaterial konnte ich das aber ganz kaschieren.
Im Vorfeld kam noch mal das Wasserpflanzen Set zum Einsatz.
Dann die Wiese: zum einen kamen Noch Grasbüschel verschiedener Färbung zum Einsatz, zum anderen mein Selbstbau „Grasmaster“. Siehe auch hier:
https://kirchers.wordpress.com/2013/04/21/beflockungsgerat-erster-test-des-selbstbaues/
Natürlich hat das Original, vor allem der Grasmaster II, wesentlich mehr Power und kann längere Fasern verarbeiten. Mein Gras soll aber gar nicht so hoch wachsen. Diese Graslandschaften mit großflächig hüft- oder sogar mannshohem Bewuchs sieht man in der Realität nicht wirklich.
Ich habe also die vorhandenen Fasern bunt gemischt und die bestehende alte Beflockung einfach satt mit Graskleber überstrichen. Dann fleißig Teesieb schütteln und dabei sehr nahe an die Oberfläche ran. Das Ergebnis ist in den folgenden Bildern zu sehen.
Der Teil rechts bzw. hinter der Straße ist noch mit alter Methode begrünt worden.
Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Das Gras ist kräftig gewachsen


Weg am Lärchensee


Lärchensee und Uferpflanzen


Ein Klick auf die Bilder zeigt diese größer an.

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Serfaus 2017

Am 18.2.2017 war es zum 6. Mal soweit: Busfahrt nach Serfaus.
Diesmal hat die gesamte Aktion wie am Schnürchen geklappt inklusive Wahnsinnswetter, im Gegensatz zur Aktion 2016 (interessanterweise die 13. Fahrt der Gruppe).
Teilnehmer: mein Sohn, ex Arbeitskollege mit Frau (die waren dann das 3. Mal dabei) und ich.
Abfahrt wie immer 05:15 Uhr am Eisstadion. Diesmal war die Raststätte an der Inntalautobahn anscheinend zu voll. Wir sind kurzerhand durchgefahren. Fand ich insgesamt besser. Den Kaffee mit Breze gab’s halt am Parkplatz Serfaus. Damit kann jeder gleich aufbrechen oder gemütlich machen.
Wir waren jedenfalls um 08:23 Uhr schon am ersten Lift und mussten noch 7 Minuten warten 🙂
Zunächst wie gehabt an den südlichsten und höchsten Punkt: Masnerkopfbahn mit 2.820 Meter an der Bergstation.
Bereits um 11:00 haben wir fast 1,5h Mittagspause gemacht, schön in der Sonne an der Hauswand der Skihütte Masner. Wie immer, billig ist woanders, das Radler kostet € 4,70, aber schön war’s 🙂
Anschließend mal ganz an das nördliche Ende bis zur Almbahn (da war ich vorher noch nie). Auch hier gibt es recht schöne Pisten.
Schnee war fast überall gut, nur ganz unten am Vormittag hart und am Nachmittag schon matschig.
Liftanlagen benutzt: 21
Pistenkilometer: 55
Höhenmeter: 8.131
Damit sind wir diesmal wohl die längeren Lifte mit vielen Kilometern gefahren.
Ach ja, anstehen mussten wir nirgends. Nur gegen 15:00 Uhr, als wir langsam Richtung Bus fuhren, waren auf den flachen Pisten wohl alle Anfänger versammelt.
Rückfahrt war auch komplett stau- und problemlos, Ankunft in KE um 19:15 Uhr.

Pezid Bahn im Blick

Pezid Bahn im Blick


Blick vom Masnerkopf (2.820m)

Blick vom Masnerkopf (2.820m)

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Skifahren Ifen und Walmendinger Horn

Am 25. und 26.1.17 (Mittwoch + Donnerstag) war ich beim Skifahren. Mittwoch mit Sohn, Donnerstag alleine.
Am Kreisverkehr vor Oberstdorf hatte es an beiden Tagen in der Früh laut Autothermometer -18,5 °C
Oben an den Talstationen war es wesentlich wärmer, in Mittelberg gar nur -6 °C. Oben am Berg dann noch wärmer und zum Fahren sehr angenehm.
Schnee und Wetter waren an beiden Tagen vom Feinsten.

Am Ifen gibt es im Prinzip 2 Sessellifte: einen neuen 6er Sessel und einen älteren 2er Sessel. Die Pisten sind aber sehr abwechslungsreich und zum Teil schön gelegen, vor allem die im Gottesacker Gelände.
Aber nach 1 Tag reicht es dicke – die nächsten paar Jahre muss ich da nicht wieder hin.

Am Walmendinger Horn war ich in den letzten Jahrzehnten 2 bis 3 Mal. Da hat sich nicht viel verändert: die alte Seilbahn mit wenig Kapazität, oben 2 Sessellifte älteren Datums. Die Pisten oben sehr überschaubar. Ich wollte das Ganze schon mit „bestes Skiwetter aber nichts spannendes“ abtun, da hat mich jemand aufgeklärt: man kann von der Talstation mit diversen Liften über die Heubergarena bis zur Parsenn-Kombibahn mit der selben Tageskarte vordringen. Und auch wieder zurück kommen!
Das habe ich gleich ausprobiert. Man kommt damit bis nach Riezlern runter und kann damit noch einige Lifte und sehr abwechslungsreiche Pisten benutzen. Zum Curven sind die etwas flacheren Pisten ja eh besser geeignet.

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Mit den Schneeschuhen von Wiggensbach nach Eschach

Am Montag dann gleich wieder die Sonne genießen:
die Schneeschuhe an den Dorfrand geschleppt und los, querfeldein an Notzen vorbei, ein Stück der Loipe entlang und dann links von Wegscheidel über die Wiesen zu den Eschacher Liften.
Einkehr in der Gletscheralp, Rückfahrt mit dem angeforderten Privattaxi.
Laut GPS Tracker:
Länge: 6,2km
Dauer: 2 10in
Höhenmeter aufwärts: 225m
abwärts: 48m
tiefster Punkt: 834m
höchster Punkt: 1.012m

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Chemins de fer du Kaeserberg

Am Sonntag den 22.1.17 habe ich mit einem ebenso Eisenbahn begeisterten die Fahrt nach Granges-Paccot (Fribourg) in der Schweiz unternommen. Das Auto hatte ja noch eine gültige Vignette und die Anlage wird als sehr realitätsnah und sehenswert gepriesen. Das sind Gründe genug 🙂
In der Tat ist das auch so. Großer Bahnhof, lange Paradestrecken, Schmalspurbahn H0m, einfach alles, was man sich so in der Schweiz vorstellt, ist hier nachgebaut. Kein konkretes Vorbild, aber doch unverkennbar. Entsprechend sind auch nur schweizer Züge unterwegs. Gesteuert wird über Stellpulte durch 2 reale Fahrdienstleiter. Die Steuerung hat an dem Tag absolut fehlerfrei funktioniert und lieferte sehr realistische Zuggeschwindigkeiten mit hoher Zugfolge.
Die Anlage im Hans-Peter-Porsche Traumwerk ist viel größer und imposanter und bietet gerade mit der Beamertechnik technische Besonderheiten.
Die Anlage Kaeserberg besticht hingegen durch die Realitätstreue, auch in den Details und der Gestaltung.
Einziges kleines Manko in meinen Augen: bei der Begrünung hätte man an einigen Stellen auch den Elektrostaten benutzen können.
Die 350km einfach haben sich aus Modellbahnersicht jedenfalls gelohnt.

http://kaeserberg.ch/de-de/willkomm.aspx

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Schneeschuhtour im Gunzesrieder Tal

Bevor ich zum Titelthema komme, noch ein paar Sätze.
Die Zeit rennt dahin, die Wochen verfliegen. Nun bin ich schon über 1 Jahr im neuen Job (damit ist er wohl nicht mehr so neu 🙂 ).
In Süddeutschland haben wir einen der kältesten Januare zu verzeichnen und bis gestern ein Wahnsinns Wetter.
Ich habe Resturlaub abzubauen, habe die erste Woche hinter mir und noch eine knappe Woche vor mir.

Und deshalb ging es gleich am Samstag, 21.1.17, ins Gunzesrieder Tal. Ab dem Parkplatz „Säge“ sind wir noch etwas der Mautstraße gefolgt, um dann links den Fahrweg zur Rappengschwend-Alpe hochzulaufen. Im Winter ist das wohl eine Rodelbahn, weshalb auch jede Menge Leute ihre Schlitten da hochgezogen haben. An der Alpe sind wir eingekehrt. Anschließend den Weg etwas zurück und rechts über den Bach zur Mittelberg-Alpe. Von da wieder runter zum Parkplatz.
Laut GPS Tracker:
Länge: 10 km
Dauer: 3h 15min
Höhenmeter aufwärts: 494m
tiefster Punkt: 924m
höchster Punkt: 1.245m

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IMA Köln 2016

Üblicherweise besuche ich die Modellbahn-Messen in der Nähe, wie Friedrichshafen und München. Ein Freund meinte schon im Sommer: man müsste mal nach Köln, soll gut sein. Viel zu aufwändig und weit weg.
Prompt habe ich 2 Freikarten für die IMA 2016 in Köln erhalten (Internationale Modellbahn Ausstellung). Das war natürlich ein Grund.
Als Besuchstag haben wir den Freitag, 18.11.16 festgelegt. Über HRS wurde in Engelskirchen eine günstige Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Von da sind es noch 40 km über die A4 nach Köln. Anreise ab Donnerstag Nachmittag (550 km). Freitag dann um 9:00 Uhr in die Ausstellung. Die Halle ist tatsächlich riesig, alle namhaften Hersteller sind vertreten. Viele Kleinserienhersteller und Händler ergänzen das Angebot. Die präsentierten Anlagen waren durch die Bank sehr sehenswert. Vor allem war keine dabei, die ich schon mal gesehen habe.
Ab 15:30 Uhr hat’s dann gereicht. Wir sind ab Köln wieder die A4/A45 gefahren (ca. 590 km), die Anzahl der Baustellen und der prognostizierte Verkehr haben die ca. 45 Mehrkilometer gerechtfertigt.
Alles in allem sehr sehenswert und informativ, aber schon anstrengend.
Vielleicht gibt’s mal wieder Freikarten 😀

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