Chemins de fer du Kaeserberg

Am Sonntag den 22.1.17 habe ich mit einem ebenso Eisenbahn begeisterten die Fahrt nach Granges-Paccot (Fribourg) in der Schweiz unternommen. Das Auto hatte ja noch eine gültige Vignette und die Anlage wird als sehr realitätsnah und sehenswert gepriesen. Das sind Gründe genug 🙂
In der Tat ist das auch so. Großer Bahnhof, lange Paradestrecken, Schmalspurbahn H0m, einfach alles, was man sich so in der Schweiz vorstellt, ist hier nachgebaut. Kein konkretes Vorbild, aber doch unverkennbar. Entsprechend sind auch nur schweizer Züge unterwegs. Gesteuert wird über Stellpulte durch 2 reale Fahrdienstleiter. Die Steuerung hat an dem Tag absolut fehlerfrei funktioniert und lieferte sehr realistische Zuggeschwindigkeiten mit hoher Zugfolge.
Die Anlage im Hans-Peter-Porsche Traumwerk ist viel größer und imposanter und bietet gerade mit der Beamertechnik technische Besonderheiten.
Die Anlage Kaeserberg besticht hingegen durch die Realitätstreue, auch in den Details und der Gestaltung.
Einziges kleines Manko in meinen Augen: bei der Begrünung hätte man an einigen Stellen auch den Elektrostaten benutzen können.
Die 350km einfach haben sich aus Modellbahnersicht jedenfalls gelohnt.

http://kaeserberg.ch/de-de/willkomm.aspx

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Schneeschuhtour im Gunzesrieder Tal

Bevor ich zum Titelthema komme, noch ein paar Sätze.
Die Zeit rennt dahin, die Wochen verfliegen. Nun bin ich schon über 1 Jahr im neuen Job (damit ist er wohl nicht mehr so neu 🙂 ).
In Süddeutschland haben wir einen der kältesten Januare zu verzeichnen und bis gestern ein Wahnsinns Wetter.
Ich habe Resturlaub abzubauen, habe die erste Woche hinter mir und noch eine knappe Woche vor mir.

Und deshalb ging es gleich am Samstag, 21.1.17, ins Gunzesrieder Tal. Ab dem Parkplatz „Säge“ sind wir noch etwas der Mautstraße gefolgt, um dann links den Fahrweg zur Rappengschwend-Alpe hochzulaufen. Im Winter ist das wohl eine Rodelbahn, weshalb auch jede Menge Leute ihre Schlitten da hochgezogen haben. An der Alpe sind wir eingekehrt. Anschließend den Weg etwas zurück und rechts über den Bach zur Mittelberg-Alpe. Von da wieder runter zum Parkplatz.
Laut GPS Tracker:
Länge: 10 km
Dauer: 3h 15min
Höhenmeter aufwärts: 494m
tiefster Punkt: 924m
höchster Punkt: 1.245m

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IMA Köln 2016

Üblicherweise besuche ich die Modellbahn-Messen in der Nähe, wie Friedrichshafen und München. Ein Freund meinte schon im Sommer: man müsste mal nach Köln, soll gut sein. Viel zu aufwändig und weit weg.
Prompt habe ich 2 Freikarten für die IMA 2016 in Köln erhalten (Internationale Modellbahn Ausstellung). Das war natürlich ein Grund.
Als Besuchstag haben wir den Freitag, 18.11.16 festgelegt. Über HRS wurde in Engelskirchen eine günstige Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Von da sind es noch 40 km über die A4 nach Köln. Anreise ab Donnerstag Nachmittag (550 km). Freitag dann um 9:00 Uhr in die Ausstellung. Die Halle ist tatsächlich riesig, alle namhaften Hersteller sind vertreten. Viele Kleinserienhersteller und Händler ergänzen das Angebot. Die präsentierten Anlagen waren durch die Bank sehr sehenswert. Vor allem war keine dabei, die ich schon mal gesehen habe.
Ab 15:30 Uhr hat’s dann gereicht. Wir sind ab Köln wieder die A4/A45 gefahren (ca. 590 km), die Anzahl der Baustellen und der prognostizierte Verkehr haben die ca. 45 Mehrkilometer gerechtfertigt.
Alles in allem sehr sehenswert und informativ, aber schon anstrengend.
Vielleicht gibt’s mal wieder Freikarten 😀

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Adlerhorst im Tannheimer Tal + Gerstruben bei Oberstdorf

Montag Brückentag (mit Zwangsurlaub), Dienstag Feiertag.
An beiden Tagen hat in den Bergen ein wolkenloser Himmel bei angenehmen Temperaturen den Herbst von der besten Seite erscheinen lassen.

Montag haben wir am Haldensee im Tannheimer Tal geparkt und sind nordwärts Richtung Haldensee Ortschaft gelaufen, hier dann rechts die Hänge hinauf und sozusagen von „hinten“ zur Wirtschaft Adlerhorst. Gemütliche Einkehr bei warmen Topfenstrudel mit Vanilleeis und zurück zum Auto.
Eine leichte Wanderung zum Warmlaufen.
Länge: 6,7 km bei 2h 18min
Höhenmeter: 320, tiefster Punkt: 1.117m, höchster Punkt: 1.368m

Am gestrigen Dienstag dann Fahrt nach Oberstdorf, Richtung Fellhornbahn und vorher mal links auf einen Parkplatz.
Von hier an der Trettach entlang bis zum Christlesee (hinein rechts vom Bach). Jetzt das Ufer gewechselt und etwas zurück bis zum Eingang des Hölltobels. Diesen dann hinauf bis zum Bergbauerndorf Gerstruben. Der Hölltobel hat 3 Aussichtsplattformen an dem die Naturgewalten eines Gebirgsbaches eindrucksvoll besichtigt werden können. Sehr sehenswert. Die Einkehr in Gerstruben war uns verwehrt, da draußen alle Plätze belegt waren. Ein bisschen was zum Essen hatten wir dabei, so gabs weiter hinten eine Bank in der Sonne.
Anschließend ein kleines Stück weiter und dann den rechts abzweigenden Rautweg über die alte Säge benutzend sind wir wieder runter zur Trettach, etwas weiter hinter dem Christlesee. Jetzt das rechte Bachufer zurück zum Auto. Im Prinzip sind wir eine 8 gelaufen.
Länge: 12 km bei 3h 50min
Höhenmeter: 504, tiefster Punkt: 817m, höchster Punkt: 1.179m

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Faszination Modellbau – Messe Friedrichshafen 2016

Am vergangenen Freitag (28.10.16) hab ich einen Tag frei genommen und bin mit 2 Kollegen auf die Messe nach Friedrichshafen gefahren.
Auch dieses Jahr waren für die Modellbahn 2 Hallen vorhanden, die A1 aber nicht in voller Länge. Gefühlt waren die Anzahl der Anlagen weniger als letztes Jahr und in meinen Augen nicht so sehenswert. Erstaunlich ist, dass immer noch jede Menge Clubs mit ihren Modulanlagen rein analog fahren.
Nicht bewusst war mir bis jetzt, dass Flugshow und das neue Dronen-Spektakel nur Samstag / Sonntag stattfinden.
Insgesamt aber sehenswert und interessant.

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Holzaktion 2016

Den gestrigen Montag (17.10.) hab ich mir frei genommen, um den jährlichen Holzvorrat wieder aufzufüllen. Leider hat der Sohnemann an diesem Tag seinen Ferienjob angetreten und somit musste ich alleine beladen. Beim Aufstapeln half meine Frau mit.
Als Anhänger gab es wie letztes Jahr die 750kg Variante vom Arbeitskollegen inklusive Ladungsschutz-Netz.
Geordert habe ich 4 Ster Buche und 1 Ster Fichte (die verfügbare Variante). Mit der Buche hab ich die 750 kg vermutlich etwas überschritten, bei der Fichte passt es sicher.
In 4 Fahrten konnte alles geholt werden, wobei 1x auch der Kofferraum des Alhambra herhalten musste. Durch sein größeres Eigengewicht kann man mit diesem Auto gut was „ziehen“, er fährt jedenfalls problemlos. In diesen Hänger passt durch reinschichten damit etwas mehr als ein Ster.
Da wir gleich vom Hänger in die Schubkarre umgeschichtet und gestapelt haben, hat sich die Aktion bis Abends hingezogen. Die letzte Fuhre durfte der Sohn noch helfen. Ist aber entspannter, da man sich weniger bücken muss.
Fichte €60.-, Buche €75.- gesamt noch mal €10.- Rabatt

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Törggelen 2016

Diese Jahr war der Stammtisch mal wieder dran. Da es letztes Jahr beim Harrasser in Teis so nett war, habe ich den wieder ins Auge gefasst.
Für Samstag war aber schon voll, darum gab es den Klassiker „Törggelen“ am Freitag ab 19:00 Uhr. Eine Pension oder ähnliches war in Teis aber nicht aufzutreiben. Am Ende sind wir in St. Peter in Villnöß am Raschötzhof gelandet.
Anfahrt Freitag ab 14:00 Uhr, kleiner Umtrunk in der Unterkunft und dann das übliche Gemampfe. Ich hab zur Vorspeise die Schlutzkrapfen genommen. Bei der Schlachtplatte hab ich mich auf Kartoffelblattler, Salzkartoffel und Sauerkraut konzentriert. Anschließend die „Siesen Krapfler“, Kastanien, Walnüsse und jede Menge Obst in Form von eigenen Trauben und Äpfeln. Dazwischen ein „Nusseler“, selbst angesetzter Likör.
IM Prinzip chancenlos, das alles zu schaffen. Um 23:20 Uhr sind wir aufgebrochen. Das Essen gab’s für € 25.- inklusive Schnaps, dazu kamen noch die Getränke.

Positiv gefallen hat auch der Raschötzhof. Nicht das günstigste Angebot für „nur mal ein paar Stunden schlafen“, aber Ausstattung, Sauberkeit, Frühstück und vor allem die Herzlichkeit des Geschwisterpaars Messner machen den Aufenthalt sehr angenehm. Dazu gibt es 10% beim Besuch der Pizzeria „Viel Noise“, die ebenfalls von den beiden bewirtschaftet wird. Auch dieses Lokal kann ich bestens empfehlen.

Am Samstag gab es für den Wandertag einen Klassiker: mit dem Auto zur Zanser Alm, den Kaserill Bach entlang bis zum Abzweig „Gampen Alm“. Dann hoch zu dieser, den Fahrweg herunter bis zum Einstig des Adolf Munkel Weges und diesen entlang bis zum 2. Abzweig „Gschnagenhart Alm“. Einkehr mit Blick auf die Geislergruppe. Über Dusslerhütte zurück zur Zanser Alm.
Niedrigster Punkt am Parkplatz: 1.673m
Höchster Punkt: 2.070m
Mit ca. 620 Höhenmetern und knapp 13km eine angenehme Tour.
http://www.outdooractive.com/de/wanderung/eisacktal/adolf-munkel-weg-und-umliegende-almen/108462036/?share=~zbmkshz4$4ossoxe7

Am Sonntag noch eine kleine Runde von Völs aus zum Völser Weiher.
http://www.outdooractive.com/de/wanderung/seiser-alm/um-den-voelser-weiher/108475488/

Alles in allem wieder ein gelungenes Wochenende mit zu viel Essen aber auch viel Spaß.

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