FREMO Treffen in Mammendorf (FFB)

Vom 27. bis 31. Oktober 2018 fand in Mammendorf (bei Fürstenfeldbruck) ein FREMO Regionaltreffen Südbayern statt. Mein Eisenbahnfan aus Brescia hat mich darauf hingewiesen, da eine Abteilung aus Italien mit Modulen teilnehmen würde.

FREMO: hab schon davon gehört, das sind die Leute, die genormte Module mit 1m Länge bauen, um lange, eingleisige Fahrstrecken zu erhalten. Klingt etwas eintönig. Mehr wusste ich bis dato nicht.

Um die italienischen Kollegen wieder mal zu treffen, hab ich mich für den 28.10.2018 bei den Organisatoren angemeldet und bin mit einem Eisenbahnkollegen aus dem Dorf hingefahren.

Folgendes konnte ich über die Normen und damit den Aufbau des Arrangements erfahren:

  • verschiedene Spurgrößen (mich interessierte natürlich hauptsächlich H0)
  • ein- und zweigleisige Strecken
  • mit Oberleitung
  • Flachlandmodule
  • Hangmodule
  • Gebirgsmodule (Alpen)
  • Übergangsmodule für Normwechsel

Das Ergebnis war eine komplett vollgestellte Turnhalle mit vielen Bahnhöfen und Strecken, die alle miteinander verbunden waren.
FREMO macht Betrieb nach Vorbild. Züge fahren nach Fahrplan und bei Güterwagen mit Frachtzetteln von einem Start-Bahnhof zu einem Ziel. Die Bahnhöfe bedienen die Fahrdienstleiter, die Züge fahren Lokführer, die mit den FREDs (Handregler) den Zug begleiten und die Signale sowie den Fahrplan und Fahrauftrag beachten müssen.

Auch die gestalterische Qualität mancher Module hat mich beeindruckt. Auch die Tatsache, dass nur die Stirnseite bzw. der Modulübergang genormt ist, war mir nicht so bewusst. Da gibt es dann mal ganz schmale, aber auch sehr breite Module, die dann schon einiges aufnehmen können. Ebenso ist die Länge Variabel. Ein großer Bahnhof hat dann an den beiden Enden die passenden Norm, dazwischen ist alles möglich.

Es war eine sehr interessante Erfahrung, die durchaus auch Lust auf „mal mitmachen“ aufkommen lässt. Der vorbildnahe Betrieb hat jedenfalls auch seinen Charme. Zudem sind ja im Großen und Ganzen nur die FREMO-Mitglieder in der Halle. Große Besuchermassen wie bei Modellbahnausstellungen sind nicht vorhanden, was den Tag um so erfolgreicher machte, da man überall hin konnte und mit den Leuten gut ins Gespräch kam.
Aber, da ich sowieso unter Zeitmangel leide, ist der Wunsch, die Baustellen im eigenen MoBa Keller voranzutreiben, doch erst mal größer.

Panorama Bild der Turnhalle – die vordere Kante muss man sich als Gerade denken

FREMO Treffen Herbst 2018
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Holzaktion 2018

Am Samstag 6.10. ging es dieses Jahr zum Holz holen.
Unser Sohn hatte Zeit und konnte helfen. Vom Nachbarn konnte ich den großen Hänger ausleihen. Unser Lieferant hat selbst einen kleinen Hänger (750 kg) neu angeschafft und schon beladen.
Wir konnten also direkt anhängen und dann noch 2x mit dem großen fahren. Jedenfalls wesentlich entspannter als letztes Jahr.
Es gab 3 Ster Hartholz und 2 Ster Fichte (€75.- / €60.-)

Sonst möchte ich hier noch anmerken: keine Zeit für den Blog gefunden, keine Zeit für das Hobby Modellbahn.
Wir waren diesen Sommer 3x im Urlaub (ein Novum) und sofern ich hier wieder etwas „Luft“ habe, schreibe ich noch was dazu.

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Intermodellbau Dortmund 2018

Die Intermodellbau Dortmund ist laut Aussage des Veranstalters die weltgrößte Messe für Modellbau (19. bis 22. April 2018).
Mein Zielgebiet war natürlich alles um die Modelleisenbahn. Ich bin mit einem MoBa-Kollegen das erste Mal nach Dortmund gefahren. Wir konnten bei Sinzig am Rhein 2x bei Bekannten übernachten, was die ganze An- und Abfahrt relativ entspannte. Immerhin kamen ca. 1.300 km auf den Tacho.
Ansonsten ähnelt das Ganze sehr der Modellbau Friedrichshafen. Dort kommt (bei gutem Wetter) immer noch die fantastische Flugshow im Freien dazu.
Die Hallen in Dortmund sind im Verhältnis wesentlich größer, von den Herstellern ist praktisch alles da. Ebenso tummeln sich viele Händler in den Hallen.
Insgesamt ein sehr positiver Eindruck mit vielen neuen Infos und Ideen.
Etwas vermisst habe ich Anlagen mit größerer Grundfläche. Ich habe aber den Eindruck, dass diese Art auf allen besuchten Messen in den letzten Jahren rückläufig ist. Modulanlagen, Dioramen und „Schaufenster“ in teilweise überragender Qualität waren gut vertreten.

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Neuzugang im Fuhrpark – Piko G1206

Die im Original von MaK gebaute G1206 ist wohl bei vielen Eisenbahngesellschaften im Einsatz. Piko bietet die Lok aus der Expert Serie in vielen Farbvarianten an.
Ein günstiges Angebot lies mich zuschlagen. Es ist ein schön gestaltetes Modell, anständig detailliert, mit LED Beleuchtung und einer Schnittstelle (NEM652) für Decoder ausgestattet.
Aber die Fahreigenschaften: grauenvoll!
Mir stand ein ESU Lokpilot Standard zur Verfügung. Bis jetzt hab ich die meisten ESU Decoder eingebaut, Adresse und Höchstgeschwindigkeit angepasst und die Lok in Betrieb genommen.
Hier lief das gar nicht so. Die Getriebeübersetzung ist wohl so, dass die Lok jeden ICE abhängt. Ein langsames Fahren ist erst mal nicht möglich. Also die PID-Parameter des Decoders angepasst, mit mäßigem Erfolg. Die Höchstgeschwindigkeit kann natürlich gedrosselt werden, aber im untersten Langsamfahrbereich kam nur ein extremes Ruckeln zustande.
Ich habe mir nun noch einen ESU Lokpilot V4.0 DCC besorgt, der zusätzliche PID-Parameter für die untersten Fahrstufen bietet.
Aber auch da habe ich nach ca. 1,5h Decoderprogrammierung aufgegeben.
Mal sehen, was mir noch zu dem Problem einfällt.
Im Moment muss ich sagen: Piko Lok außen hui, Antrieb pfui.

Piko G1206

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TrainController V9 – Zugfahrt mit Sound

In den letzten Wochen habe ich einiges an meiner TrainController Anlagendatei optimiert und verändert. Ausschlaggebend dafür war das Erscheinen der Version 9 im Herbst. Meine Anlage selbst bietet immer noch nicht die gewünschten Fahrmöglichkeiten, weshalb ich eine große Automatisierung noch nicht verwirklicht habe.
In den Fuhrpark haben sich aber in den letzten Jahren einige Soundloks eingeschlichen. An und für sich halte ich von den kleinen quietschigen Lautsprechern nicht viel. Bei Dampfloks fehlt einfach das notwendige „wumm“ dahinter, Elloks machen meist nur Lüftergeräusche, einzig der Dieselsound kommt einigermaßen rüber. Aber auch hier finde ich: 1 Lok zum Vorführen, ganz toll. Sind aber 2 oder gar mehr Loks auf der Anlage im kleinen Raum unterwegs, wird das Gekreische schnell zur nervlichen Belastung.
Trotzdem haben die meisten dieser Loks eine Besonderheit: beim Anlegen der ersten Fahrstufe von Seiten der Digitalzentrale verharren sie einige Sekunden im Stillstand, um einige Startgeräusche zu produzieren. Erst dann gibt der Decoder Spannung an den Motor. Für den menschlichen Bediener kein Problem, erst Fahrstufe 1 einstellen, warten bis sich die Lok bewegt, jetzt nach Wunsch beschleunigen.
Kollege Computer weiß aber von dem Zustand nichts. Nun scheint es auf den ersten Blick einfach, der Steuerungssoftware beizubringen, pro Lok eine gewisse Zeit „zu warten“. Ich wollte aber noch mehr, nämlich Lichter einschalten und so Dinge wie Abfahrtspfiff ausführen.
Nach etwas tüfteln habe ich für TrainController eine ganz brauchbare Lösung gefunden, die im TC-Wiki veröffentlicht wurde.
http://www.tc-wiki.de/index.php/Soundaktionen_bei_Zugfahrten
Den Ablauf habe ich auch noch in einem Video festgehalten, das meines Erachtens ganz gut geworden ist 🙂

Die Optik der Projektdatei wurde auch noch leicht angepasst. Ob das so bleibt, werde ich erst noch sehen müssen.

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BR 01 – Fortsetzung

Es ist erstaunlich, bereits in 2012 habe ich mich mit der Lok abgemüht. Seit dem steht sie in der Ecke und ich denke mir jedes Mal: keine Lust und hat ja noch Zeit.
Kaum sind 6 Jahre vergangen, kommt sie wieder auf die Werkstattbank.
Ich habe die normalen 1/4 Watt Widerstände gegen SMD Teile getauscht. Die Deichsel hat jetzt Platz, die Lok läuft auch irgendwie. Was am Tender schon mal fehlt, ist ein Haftreifen. Sorgt natürlich für einen schlechten Stand am Gleis. Die Stromabnahme ist jedenfalls noch verbesserungswürdig.
Die 4 LEDs für die Triebwerkbeleuchtung und jene für die Führerstandbeleuchtung funktionieren. Spitzen- und Schlusslicht ebenfalls. Der Rauchgenerator tut aber gerade nichts. Bedeutet wohl, demnächst wieder öffnen und das Gewirr an Drähten noch mal sortieren.
Ich weiß gar nicht, was andere Bastler an Loks immer mit den Kabeln machen. Mir gehen die immer im Weg um und schauen überall hervor.

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Blog Einträge

Meine Blogeinträge sind dieses Jahr recht gering. Das hat verschiedene Gründe die ich für mich grad mal hier sammeln will.
Ein Mal ist die Euphorie des Blogs, Dinge zu schreiben, etwas abgeklungen. Das liegt auch daran, dass es keinen Sinn macht, die selbe Radtour zum 3. Mal zu beschreiben. Und viele Dinge im täglichen leben wiederholen sich halt ständig.
Zudem war das Jahr sehr turbulent. Unsere Tochter hat im Juni ein süßes kleines Enkelchen zur Welt gebracht und bis Ende September mit Kind und Freund bei uns gewohnt. Für die Fortsetzung des Studiums sind die 3 jetzt in Nürnberg.
Der Acker wird nun nur noch von uns bearbeitet, was auch einige Einsätze fordert.
Der Sohn hat sein Studium in Augsburg begonnen. Auch hier hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen.
Meine Frau und ich haben es gerade noch geschafft, im September 2 Wochen Urlaub zu machen (da will ich auch noch bei Gelegenheit was schreiben).
Bei all den Aktivitäten blieb keine Zeit für das Hobby Modellbahn und viele andere Dinge sind auch liegen geblieben.
Mal sehen, was der Winter bringt.

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Radsaison 2017 beendet

Radtouren „rund um’s Haus“ habe ich diesen Sommer nur 4 gemacht. Dafür bin ich aber 18x mit dem Drahtesel ins Geschäft geradelt. Das sind hin und zurück ca. 23 km bei ca. 200 Höhenmeter Unterschied.
Der Tacho ist abgenommen und zeigt 577 km, wie immer, nicht besonders viel aber für mich ausreichend.

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Holzaktion 2017

Den Wintervorrat an Holz beschaffen viel dieses Jahr auf den 26.10. (Donnerstag). Der Arbeitskollege hat mir wieder den kleinen Anhänger geliehen. Geordert wurde wie im letzten Jahr 1 Ster Fichte und 4 Ster Buche. Das waren dann wieder 4 Fahrten, wobei mit nur Buche bis zur Ladekante das zulässige Gewicht bestimmt leicht überschritten wird. Ich habe bei jeder Fahrt noch einiges in den Kofferraum gepackt, sonst hätte es nicht gereicht. Es waren diesmal viele ungespaltene Rundhölzer, die wohl weniger Platz einnehmen und deshalb auf mehr Gewicht kommen.
Das Wetter hab ich mir wie meistens gut rausgesucht (das Holz soll ja trocken ankommen). Leider sind die üblichen Helfer nicht mehr greifbar. 😦 Die Tochter ist schon seit 2 Jahren in Nürnberg, und der Sohn hat sein Studium in Augsburg begonnen. Meine Frau konnte auch nur Vormittags helfen, was dann einen ununterbrochenen Einsatz von 7:15 Uhr bis 19:45 Uhr bedeutete. Wie immer tun einem am nächsten Tag einige Muskeln weh, die man bei der Schreibtischarbeit nicht wirklich braucht. 😀
Bei der letzten Fahrt habe ich zufällig den Bordcomputer aufgerufen. Er sagte:
3h 45min Fahrtzeit und 166 km für den Tag. Die Größenordnung war mir bis dato nicht bewusst.
Die Fichte kostet € 60.-, der Ster Buche € 75.-

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Waterdrops und Teesieb am Lärchensee im Einsatz

Der Bau meiner Anlage schreitet sehr langsam voran. Na ja, es ist eben Hobby und ich muss keine Rekorde aufstellen.
Den Bereich um den Lärchensee habe ich bereits vor längerer Zeit begrünt, damals klassisch mit Streumaterial und Wasser-Leim-Spüli Mischung. Zudem hatte der Lärchensee immer noch einen zu niedrigen Pegel. Siehe auch die Katastrophe beim Versuch, diesen anzuheben.
https://kirchers.wordpress.com/2012/02/20/larchensee-wasser-katastrophe-behoben/
Beim 2. Versuch habe ich noch mal auf die Noch Waterdrops gesetzt. Diesmal habe ich die bestehende Fläche aber mit dem Fön vorgewärmt und erst dann die geschmolzenen Waterdrops draufgegossen. Diesmal hat das grundsätzlich besser geklappt, wenn ich auch mit dem Fließverhalten der Chemie nicht ganz zufrieden bin. Am Rand läuft die Masse nicht flach aus, sondern bildet eine kleine Welle, wie Wasser mit Oberflächenspannung. Mit Streumaterial konnte ich das aber ganz kaschieren.
Im Vorfeld kam noch mal das Wasserpflanzen Set zum Einsatz.
Dann die Wiese: zum einen kamen Noch Grasbüschel verschiedener Färbung zum Einsatz, zum anderen mein Selbstbau „Grasmaster“. Siehe auch hier:
https://kirchers.wordpress.com/2013/04/21/beflockungsgerat-erster-test-des-selbstbaues/
Natürlich hat das Original, vor allem der Grasmaster II, wesentlich mehr Power und kann längere Fasern verarbeiten. Mein Gras soll aber gar nicht so hoch wachsen. Diese Graslandschaften mit großflächig hüft- oder sogar mannshohem Bewuchs sieht man in der Realität nicht wirklich.
Ich habe also die vorhandenen Fasern bunt gemischt und die bestehende alte Beflockung einfach satt mit Graskleber überstrichen. Dann fleißig Teesieb schütteln und dabei sehr nahe an die Oberfläche ran. Das Ergebnis ist in den folgenden Bildern zu sehen.
Der Teil rechts bzw. hinter der Straße ist noch mit alter Methode begrünt worden.
Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Das Gras ist kräftig gewachsen


Weg am Lärchensee


Lärchensee und Uferpflanzen


Ein Klick auf die Bilder zeigt diese größer an.

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