TrainController – Altlasten „Steuerwagen“

Ich nutze TC (TrainController) bereits seit vielen Jahren. Mein aktuelles Projekt (meine Anlage) habe ich mit erscheinen der Version 5.5 neu erstellt. Seit dem wurde das Projekt einmal nach meinen Bedürfnissen aber auch aufgrund neuer Funktionen ständig erweitert. Das bezieht sich sowohl auf die Darstellung des Stellwerkes als auch auf die eingepflegten Fahrzeuge.

Gab es in früheren Versionen nur sie Unterscheidung „Lok“ und „Wagen“, kam später unter „Wagen“ noch der Haken „Steuerwagen“ dazu.
Deshalb waren die meisten meiner Steuerwagen als „Lok“ definiert, denn nur dadurch war es möglich, den Lichtwechsel weiß/rot in einem Zugverband anzusteuern.

Und wie es so ist, solange die Züge laufen, kümmert man sich nicht um die Altlasten.

Nun habe ich vor einigen Wochen meine „modus“ Garnitur mit Beleuchtung und stromführenden Kupplungen ausgerüstet. Die 3-teilige Garnitur (2 Wagen + 1 Steuerwagen) wurden an eine ÖBB Rh 1014 gehängt. Irgendwie lief es aber nicht sauber.
Deshalb wurde erst Mal die Lok so lange auf Einmessstrecke und Programmiergleis gestellt, bis sie den eigenen Wünschen gerecht wurde.

Seltsanerweise machte die Lok mit dem Zug immer einen Sprung beim Anfahren auf eine recht hohe Decoderstufe, obwohl die Kriechgeschwindigkeit neu justiert auf Stufe 2 steht.

Im Zugverband werkeln bekanntlich mindestens 2 Einheiten, also den Steuerwagen vorgenommen, und siehe da, der war noch als Lok definiert. In Version 9 kann ein Steuerwagen jetzt mit genau diesem Attrib versehen werden, damit alle Lokfunktionen wie Licht usw. sauber angesteuert werden, ohne die Eigenschaften der Zuglok zu verändern.
Das habe ich jetzt angepasst, neuen Wagen angelegt, die Parameter übertragen (z.B. Länge und Lokfunktionen) und den alten gelöscht.

Jetzt startet der Zugverband schön langsam ab Kriechgeschwindigkeit 🙂

Hier noch ein Foto vom Steuerwagen „solo“ inkl. Beleuchtung

Steuerwagen „modus“ – Nahverkehr

TrainController – Fehlersuche Halt überfahren

Heute will ich von einer Fehlersuche in meinem TrainController (TC) Projekt berichten.
TC nutze ich schon sehr lange, aktuell in der Version 9 Gold B3. Mein Anlagenprojekt ist immer schön mitgewachsen, wobei mit „wachsen“ nicht die Anlagengröße sondern die Einstellungen in der Software selbst gemeint sind. Diese sind im Laufe der Zeit immer komplexer geworden. Zum einen macht es Spaß, neue Funktionen zu implementieren, zum anderen soll der Automatisierungsgrad steigen.

Meine Fahrmöglichkeiten (siehe Gleisplan auf der Homepage) sind relativ begrenzt. TC fährt Züge in der Regel vom Bahnhof in den Schattenbahnhof (SBH) und zurück.
Eine Fleischmann BR 225 mit Zimo Sound Decoder steht schon länger zur Verfügung und ist seit einiger Zeit mit 3 Nahverkehrswagen gekuppelt, die als Wendezug die Strecke befahren.

Fleischmann BR 225 mit Nahverkehrswagen

Nun musste ich feststellen, dass die Garnitur mit schiebender Lok den Steuerwagen im Weichenvorfeld des Bahnhofs zu weit in die Weichenstraße hinein fährt und damit, je nach Weichenstellung, einen Kurzschluss auslöst.
Beim ersten Mal dachte ich an einen sporadischen Fehler (Melder zu spät ausgelöst), aber beim zweiten Mal wollte ich der Sache auf den Grund gehen.
Kurzer Test: Zugfahrt aus dem SBH starten, im besagten Block eine Ausfahrtsperre setzen, der Zug muss hier anhalten. Und er fährt viel zu weit. Jetzt war klar, das ist ein Fehlverhalten 😯 und muss eliminiert werden.

Kurze Analyse:
im Bahnhof und auch im SBH hält die Garnitur sowohl gezogen als auch geschoben ordentlich am Blockende bzw. in der Bahnsteigmitte.
Damit kommen erst mal folgende Dinge auf die Prüfliste:

  • der besagte Block vor dem Weichenfeld (er liegt auf der Rampe nach der Wendel)
  • inklusive Melder und Markierungen
  • Kontaktpunkte des Steuerwagens inkl. Auslösen von Meldern
  • Länge von Lok und Wagen im Zugverband

Der Kontaktpunkt eines Fahrzeuges in TC ist der Abstand vom Puffer bis zu dem Punkt, der einen Rückmelder auslösen lässt, für vorne und hinten extra einstellbar (meistens die erste Achse oder das erste Drehgestell).
Ich hatte damit schon Erfahrungen bei anderen Steuerwagen, die Aufgrund der einseitigen Stromabnahme pro Drehgestell die Stromfühler im Rückmelder erst auslösen, wenn das zweite Drehgestell den Block befährt.

Weil es so einfach ist: Kontaktpunkt von 4 auf 21 cm erhöht und die Wagenlängen geprüft. Test: keinerlei Änderung in dem speziellen Block, aber zu frühes Halten in allen anderen Blöcken.
Zweiter schneller Test: Steuerwagen langsam vom SBH kommend per Handregler in den Block einfahren lassen.
Ergebnis: der Melder löst sauber aus, sobald der erste Radsatz den Block belegt –> Kontaktpunkt wieder zurück setzen.

Jetzt den Melder und die Markierungen im Block genau inspiziert, keine fehlerhaften Einstellungen zu erkennen.
Nach dem Check dieser ersten Möglichkeiten kam ich ins Grübeln. Andere Loks und Garnituren halten in dem Block einwandfrei, nur die BR 225 schiebt zu weit. Was kann das sein?
Die Garnitur noch mal fahren lassen und genau beobachten – nach dieser Fahrt kam sofort die Erkenntniss: die Lok verzögert zu langsam. Der Wert der Bremsverzögerung in CV4 steht bei 22, ab Werk so hoch eingestellt, damit das Bremsenquietschen auslöst.

Lösung: die Bremsrampe im Block von 100 auf 170 cm erhöht, und schon passt alles.
Warum gibt es nur in dem Block das Problem? In den anderen Blöcken sind die Bremsrampen entweder länger oder es wird langsamer eingefahren. Kurz vor dem Weichenfeld können die Züge die höchste Geschwindigkeit auf der Anlage erreichen (wenn die Weiche frei ist und auf gerade steht).

Nachträgliche Analyse:
diese Garnitur fährt die Strecke schon länger, warum ist das nie aufgefallen?
Nun, in diesem Block halten Züge eher selten, eigentlich nur, wenn der Gegen- oder Querverkehr die Weichenstaße blockiert.
Warum dachte ich, dass es nur schiebend passiert?
Zufall, und der erste Test hätte eindeutig der sein müssen, die zweite Fahrtrichtung zu checken.
Allein die Tatsache, dass in den anderen Blöcken richtig gehalten wird, schließt einen Fehler in den Einstellungen von Lok und Wagen aus.

Wenn ein Zug den Haltmelder überfährt und zu spät anhält, können folgende Dinge überprüft werden:

  • Kommunikation zwischen Zentrale und PC / TC zu langsam
  • Digitalsystem überlastet (zu viele gleichzeitig fahrende Züge unterwegs)
  • PC überlastet, zu wenig Prozessorleistung
  • Melder lösen verzögert aus / Meldung zum PC dauert zu lange
  • Längenangaben von Rampen und Markierungen falsch
  • Lok nicht optimal eingemessen
  • Kontaktpunke stimmen nicht (auch ein Wagen benötigt diese)
  • Rampe für das physikalische Verhalten der Lok zu kurz

Am Ende ist es immer schön, wenn man ein Problem analysiert und behoben hat 🙂

In dem Video ist die BR 225 (mit anderer Garnitur) ab Videozeit 01:23 zu sehen 🙂

BR 225 ab Videozeit 01:23

TrainController – (fast)Universelles Makro für Zugfahrt-Start

Zum TrainController schreibe ich hier leider viel zu selten. Meine Ideen landen meist im Forum oder im privaten Wiki der TrainController Gemeinschaft.
http://www.tc-wiki.de/index.php/Hauptseite

Seit kurzem habe ich für meine Zugfahrten, die aus dem Bahnhof ausfahren, ein universelles Makro am Laufen, das jede Lok individuell behandeln kann. Bis jetzt gibt es 2 unterschiedliche Abläufe im Makro (erweiterbar):

  1. eine normale Lok soll starten, das Spitzenlicht wird eingeschaltet, der Fahrweg wird geprüft, wenn frei, wird die Weichenstraße gesetzt, das Signal geht auf grün, ein Schaffnerpfiff und ein Achtungspfiff vom Lokführere werden vom PC abgespielt, die Lok fährt los.
  2. eine Soundlok soll starten, vorhandene Lichter und das Betriebsgeräusch (Motor / Lüfter) werden eingeschaltet, Bahnhofsansage und sonstige Fähigkeiten der Lok eingestezt, der Fahrweg wird geprüft, wenn frei, wird die Weichenstraße gesetzt, das Signal geht auf grün, ein Schaffnerpfiff und ein Achtungspfiff werden von der Lok erzeugt, die Lok fährt los.

Zu diesem Makro gibt es 2 Vorgängervarianten, die noch in den Startaktionen der einzelnen Zugfahrten enthalten waren. Bei mehreren Zugfahrten ist das Makro die bessere Lösung, da Änderungen nur an einer Stelle erfolgen.
Diese Vorgänger hatten das Problem, dass die Zeit nach Freigabe der Blocksperre nicht mehr unter Kontrolle der Anweisungen war. Deshalb ist das neue Makro nur mehr „fast“ universell, da jetzt die maximal 8 Bahnhofsblöcke explizit einbezogen werden, um den Fahrweg zu prüfen.

Warum der Aufwand? Die Züge fuhren doch vorher auch auf Knopfdruck los und haben etwas gepfiffen.
Zum einen macht es manchmal Spaß, mit den vielen Möglichkeiten der Software zu spielen und die Grenzen auszuloten, zum anderen hab ich meine Zugbewegungen im Bahnhof beobachtet und festgestellt, das das Timing der einzelnen Aktionen manchmal komplett daneben liegt.
Dabei möchte ich hier dick anführen, ich halte mich nicht streng an das Vorbild, ich lehne mich nur an und mache was mir gefällt.
Das wichtigste für mich war hier das Berücksichtigen folgender Aktionen: Signal geht auf grün, Schaffner trillert, Lok macht einen Achtungspfiff (heute wohl nicht mehr üblich), der Zug fährt los.

Vorher konnte es sein, dass die Startaktionen durch waren, der Zug aber nicht ausfahren konnte, da der Fahrweg von weiterem Verkehr erst mal blockiert war (das Weichenvorfeld).

Der Trick ist aktuell der, die Weichestraße für den Fahrdienstleiter im Makro zu setzen, sobald der Weg frei ist, dann die restlichen Aktionen durchzuführen und als letztes die Blocksperre aufzuheben, die dem TrainController Fahrdienstleiter das Ausfahren des Zuges ermöglicht.

Die individuellen Einstellungen pro Lok sind in mehreren Lokfunktionen hinterlegt, die vom Makro abgerufen und auf die aktuell im Block stehende Lok angewandt werden. Das bedeutet natürlich, dass für jede neue Lok zunächst ein paar Vorarbeiten zu leisten sind, die aber bei normalen Loks einfach durch kopieren erledigt werden. Soundloks mit ihren vielen Funktionen sind von Haus aus eine Menge Arbeit bei der Einrichtung.

Ich verweise hier auf die TC-Wiki Artikel, auch auf die Vorgänger, denn dort ist z.B. das Arbeiten mit den notwendigen Variablen erklärt.

Erste Version der Startaktionen
Zweite Version der Startaktionen
Aktuelle Version des universellen Start-Makros
Blockdiagramm des universellen Makros

TrainController – fahren mit Doppeltraktion

Roco BB II - Mallet
Roco BB II – Mallet

Eigentlich mach ich das öfter mal und seit vielen Versionen, aber diesmal hat’s mich gerissen, und ich musste das Smartphone zücken und ein Video aufnehmen. Es ist wirklich einfach, wenn die Loks sauber eingemessen sind, diese in TrainController zu steuern.

Ich habe in der „Bucht“ zufällig 2 gleiche analoge Roco Loks der Königlich Bay. Sts. Bahn, Typ „Mallet“, Spitznahme „Zuckersusi“, ersteigert (die fuhren wohl später mal für Südzucker).
Beim Umbau der ersten hab ich mich für eine Nachrüstung mit Faulhaber entschieden, denn die lief nicht rund.
Die zweite wartete dann geduldig 1 Jahr, bis der Decoder eingebaut wurde (jeweils ESU LokPilot 4 micro). Hier hab ich noch einen Stützelko spendiert.
Die zweite Lok macht einen riesen Krach, fährt sonst aber anständig. Durch die unterschiedlichen Motoren haben die Lok auch ein ganz anderes Fahrverhalten am Handregler.

Die erste wurde noch auf meiner 260cm langen Messstrecke per Rückmelder eingemessen. Die zweite dann mit der neu erworbenen Speedbox von RZTec (Reflexlichtschranken System mit 10cm Messstrecke). Das spart jede Menge Zeit, vor allem bei so langsam laufenden Maschinen.
Ich dachte nicht, dass trotz unterschiedlicher Einmessprozeduren so perfekt gleiche Ergebnisse herauskommen. Das zeigt wieder, TrainController hat das super im Griff.

Flux beide aufs Gleis gestellt, TrainController Doppeltraktion gebildet, und komplett überrascht: über den gesamten Geschwindigkeitsbereich bis 45 km/h fahren die Loks absolut identisch. Nur bei einem Notstopp (Fahrstufe Null) rollt die Faulhaber Maschine wesentlich weiter. Aber das hat TrainController natürlich nicht im Griff, das ist die Mechanik bzw. Motorcharakteristik.

Das Geniale ist zudem, ich kann am Handregler des Digitalsystems eine beliebige Lok aus einer Mehrfachtraktion aufrufen, alle anderen folgen entsprechend der Einmessskurve in TrainController dieser Lok. Jede wird also mit der passenden Fahrstufe angesteuert.

Hier nun das Video. Ab Video-Zeit 06:17 wird die Einrichtung in TrainController erklärt. Man kann eine Doppeltraktion im Fenster Loks und Züge auch per Drag and Drop erstellen und nicht nur über das Menü.

TrainController 9 Gold – Doppeltraktion mit 2 Mallet

TrainController V9 – Zugfahrt mit Sound

In den letzten Wochen habe ich einiges an meiner TrainController Anlagendatei optimiert und verändert. Ausschlaggebend dafür war das Erscheinen der Version 9 im Herbst. Meine Anlage selbst bietet immer noch nicht die gewünschten Fahrmöglichkeiten, weshalb ich eine große Automatisierung noch nicht verwirklicht habe.
In den Fuhrpark haben sich aber in den letzten Jahren einige Soundloks eingeschlichen. An und für sich halte ich von den kleinen quietschigen Lautsprechern nicht viel. Bei Dampfloks fehlt einfach das notwendige „wumm“ dahinter, Elloks machen meist nur Lüftergeräusche, einzig der Dieselsound kommt einigermaßen rüber. Aber auch hier finde ich: 1 Lok zum Vorführen, ganz toll. Sind aber 2 oder gar mehr Loks auf der Anlage im kleinen Raum unterwegs, wird das Gekreische schnell zur nervlichen Belastung.
Trotzdem haben die meisten dieser Loks eine Besonderheit: beim Anlegen der ersten Fahrstufe von Seiten der Digitalzentrale verharren sie einige Sekunden im Stillstand, um einige Startgeräusche zu produzieren. Erst dann gibt der Decoder Spannung an den Motor. Für den menschlichen Bediener kein Problem, erst Fahrstufe 1 einstellen, warten bis sich die Lok bewegt, jetzt nach Wunsch beschleunigen.
Kollege Computer weiß aber von dem Zustand nichts. Nun scheint es auf den ersten Blick einfach, der Steuerungssoftware beizubringen, pro Lok eine gewisse Zeit „zu warten“. Ich wollte aber noch mehr, nämlich Lichter einschalten und so Dinge wie Abfahrtspfiff ausführen.
Nach etwas tüfteln habe ich für TrainController eine ganz brauchbare Lösung gefunden, die im TC-Wiki veröffentlicht wurde.
http://www.tc-wiki.de/index.php/Soundaktionen_bei_Zugfahrten
Den Ablauf habe ich auch noch in einem Video festgehalten, das meines Erachtens ganz gut geworden ist 🙂

Die Optik der Projektdatei wurde auch noch leicht angepasst. Ob das so bleibt, werde ich erst noch sehen müssen.

TrainController Einstellungen

Ich benutze schon seit „ewigen“ Zeiten die Modellbahn-Steuerungssoftware TrainController. Begonnen hab ich mit V 4.7, inzwischen ist die Version 8 gold aktuell und im Einsatz.
Leider schreitet der Bau der Anlage nicht so schnell voran wie der Programmierer mit den Versionen und Features :mrgreen:
Für meine wenigen Gleise und Fahrmöglichkeiten reicht deshalb eine vergleichsweise simple Implementierung. Vor allem möchte ich nicht zu viel Zeit in zu programmierende Automatiken investieren, die beim Weiterbau wieder hinfällig werden.
Trotzdem hab ich mich nun 1 Abend mit Änderungen beschäftigt.
1)
Die Kehrschleife, bei 2-Leiter Gleichstrombahnen ein ungebetener, ständig präsenter Begleiter, funktioniert bei mir mit einem sogenannten Kurzschluss Modul. Eine Elektronik erkennt einen auftretenden Kurzschluss und polt den Streckenabschnitt blitzschnell um. Das funktioniert, bedeutet aber trotzdem für die Loks (oder sonstigen Fahrzeuge) kurzzeitig hohe Ströme in den Rädern und Stromabnehmern.
Da von den Schaltdekodern für motorische Weichenantriebe noch 2 Ausgänge mit Relais übrig sind, nutze ich die, um die Kehrschleife im Vorfeld auf die richtige Polung zu schalten.
Findet also eine reguläre, vom PC gesteuerte Zugfahrt statt, wird kurz das entsprechende Relais aktiviert, das 1 Schiene der benachbarten Blöcke verbindet. Dieser gewollte Kurzschluss veranlasst das Kehrschleifenmodul, aktiv zu werden.
Die ganze Logik dahinter ist aber vor einiger Zeit schnell und ohne große Überlegungen entstanden. Manchmal haben sich die Objekte gegenseitig blockiert und es kam zu einem dauerkurzschluss 😦
Nun habe ich noch mal 2 Umschalter und 2 Bahnwärter in TrainController „bemüht“ und mit Bedingungen und Operationen verknüpft.
Mal sehen, wie sich das neue Konstrukt bewährt.
2)
In der Version 8 ist es möglich, in den Zugoperationen auch Zugfahrten zu starten. Zusätzlich kann noch ein Block der Anlage zugewiesen werden. Damit lässt sich folgendes elegant lösen:
1 Zugfahrt mit mehreren parallelen Startblöcken (z.B. alle Bahnhofsgleise) führt zu einem Ziel. An jedem Gleis ist 1 Taster. Das Betätigen eines Tasters startet den Zug, der in diesem Gleis steht, und keinen anderen.
In der Version 7 waren hier noch Weichenstraßen und Bedingungen kompliziert eingebunden.
Funktioniert prächtig. 😀
3)
Ich habe das neue Element „Zähler“ am Schattenbahnhof eingebaut. Die Einfahrt eines Zuges erhöht den Zähler, die Ausfahrt verringert ihn. Der Zähler zeigt damit immer den Füllstand in den SBH-Blöcken an. Zudem wird ein Zug rausgeschickt, wenn die 8 Blöcke alle belegt sind und ein 9ter Zug rein will.

TrainController Upgrade auf V8 (gold)

Die letzte Woche hab ich mich etwas mit meinem MoBa PC beschäftigt. Erst mal habe ich den alten P4 mit 2 GHz in Rente geschickt. Als „neuer“ alter PC werkelt jetzt ein AMD Athlon X64 mit 2 GHz + 2,5 GB RAM, auch keine Höllenmaschine, aber doch wesentlich schneller als sein Vorgänger. Zudem hab ich Windows 7 (32bit) installiert.
Ich musste natürlich die Treiber für den LocoBuffer und die MoBaSbS (beides per USB angebunden) neu installieren und die sonstigen Kleinigkeiten dazunehmen.
Eine ältere ATI Karte mit 2 Ausgängen fand sich auch noch. Da gehen schon ein paar Stunden ins Land.
Dazu hab ich das Upgrade von TrainController V8 gold und dem TrainProgrammer geordert. Am Sonntag Nacht um 23:30 Uhr bestellt, per Überweisung bezahlt und bereits am Dienstag Mittag gabs den Key – super schnell.
Die Anlagendatei wurde konvertiert, alles läuft wie gehabt.
Große Tests mit neuen Features konnte ich noch nicht machen. Momentan läuft ja alles ohne große Automatiken, der Fokus liegt zur Zeit mehr im Anlagenbau.

TrainController und +SmartHand Mobile

Heute (eigentlich gestern, ist schon wieder mal nach Mitternacht) habe ich die aktuelle TrainController Version 7.0 E2 und den +SmartHand Manager installiert.
Die Einfachheit der Installation und die Optik am SmartPhone HTC Touch Diamond machen schon was her.
Aber entweder ist Windows Mobile 6.1 oder das Handy zu langsam, die Grafik ist recht zäh.
Trotzdem war es witzig, am hinteren Ende der Anlag zu stehen und Weichen zu bedienen, wobei ich einen Teil des Stellwerks direkt 1:1 am Handy-Display hatte.
Mit dem Handregler des Digitalsystems ist das wesentlich mühsamer (hat ja auch ein langes Kabel), denn hier muss man schon die Adressen der Weichen im Kopf haben.
Das Fahren war nicht so erfolgreich, da an dem Mini-Display der Regler nicht bedienbar ist (auch nicht mit Stift). Allein den Nullpunkt zu treffen, damit die Lok auch sicher steht, ist ein Unding.
Trotzdem, die Richtung stimmt, die Software wird sich weiterentwickeln, mein Handy irgendwann „verändern“. Damit kann über Standard-Produkte ein Funkhandregler eingesetzt werden.